So findest du den perfekten Stellplatz für deinen Imbisswagen

Ohne den richtigen Stellplatz steht dein Imbisswagen auf verlorenen Posten. Wie du den richtigen Stellplatz findest und auf was du bei der Recherche achten musst, liest du hier.

Zwei Personen stehen in einem Verkaufsanhänger und lächeln in die Kamera

Du spielst mit dem Gedanken einen Imbisswagen zu kaufen, brütest über einem Konzept und fragst dich, wie man den richtigen Stellplatz findet? Eines vorweg: Ohne den richtigen Standort wird dein Streetfood-Business wenig Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft haben, ganz gleich wie gut dein Konzept oder qualitativ hochwertig deine Speisen sind. Aber wie findest du eigentlich den richtigen Stellplatz für deinen Verkaufsanhänger? Worauf es bei der Recherche ankommt, mit welchen Kosten du rechnen solltest und welche Genehmigungen eventuell auf dich zukommen, liest du hier.

Was kostet ein Imbisswagen Stellplatz?

Stellplätze für Verkaufsanhänger und Foodtrucks lassen sich in erster Linie in zwei Kategorien teilen. Zum einen gibt es private Stellplätze. Das können beispielsweise Parkplätze von Supermärkten, Möbelgeschäften oder Autohäusern sein. Willst du hier mit deinen Imbisswagen stehen, benötigst du die Zustimmung des jeweiligen Eigentümers. In der Regel zahlst du dann für deinen Imbisswagen Stellplatz Miete. Die Höhe richtet sich hier natürlich nach der Lage. Neben privaten Flächen, kannst du öffentliche Plätze für deinen Imbisswagen nutzen. Für öffentliche Plätze, wie beispielsweise Fußgängerzonen, Bahnhöfe oder Parks, gelten allerdings andere Regeln. Die örtlichen Bestimmungen schwanken je nach Kommune teilweise deutlich. Hier sind es die örtlichen Behörden und Ämter, an die du dich wenden musst, wenn du einen potenziellen Stellplatz gefunden hast. Pauschal zu sagen, was dich dein Imbisswagen Stellplatz kosten wird, ist also schwierig. Je nach Miete und nötigen Genehmigungen können die Kosten hier deutlich schwanken und auch ins Vierstellige gehen. Eine Reisegewerbekarte kann bereits mit 400 Euro zu Buche schlagen. Da auch für Gewerbeanmeldungen und weitere Unterlagen Gebühren anfallen, ist das ein Kostenblock, den du berücksichtigen solltest.

So suchst du nach dem Stellplatz für deinen Imbisswagen

Im Netz kannst du bequem auf Portalen wie Ebay Kleinanzeigen Ausschau nach Stellplätzen halten. Hier werden häufig Flächen auf Parkplätzen von Baumärkten oder Einkaufszentren angeboten. Außerdem kannst du Google Maps nutzen und dir einen Überblick zu deiner Region verschaffen. Du solltest nach Orten suchen, die gut frequentiert sind und damit hohes Kundenpotenzial bieten. Das können zum Beispiel Verkehrsknotenpunkte, Gewerbegebiete und Bürokomplexe oder Einkaufspassagen und Zentren sein. Außerdem bietet dir Google direkt die Möglichkeit, nach Restaurants und Konkurrenten in der Umgebung zu suchen. Das ist aber nur die halbe Miete. In jedem Fall solltest du dir vor Ort anschauen, wo in deiner Umgebung andere Foodtrucks zu finden sind. So bekommst du ein Gespür für den Markt vor Ort. Du siehst, was gefragt ist, wo es bereits ein Angebot gibt und wo eventuell Lücken sind, die du schließen kannst. Dass Konkurrenz das Geschäft belebt, hört man häufig. Trotzdem solltest du dir genau ansehen, welches Angebot bereits vorhanden ist. Der vierte Burger Verkaufsanhänger an einem Standort wird kaum rentabel sein. Ergänzen sich die verschiedenen Konzepte jedoch, stehen deine Chancen gut, dass du und deine Mitbewerber davon profitieren. Der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Stellplatz hängt also sehr von der Lage und dem dort anzutreffenden Publikum ab. Beides muss für dich passen. Gibt es vor Ort genügend Laufkundschaft? Passt das Publikum vor Ort auch zu deinem Konzept und deiner Preisgestaltung oder sprichst du vielleicht die falsche Zielgruppe für den Standort an?

Wieso es Sinn ergibt, deinen Standort zu wechseln

Die Suche nach einem geeigneten Stellplatz für dein Streetfood ist also gar nicht so einfach. Hast du einmal einen passenden Platz gefunden, erscheint es natürlich sinnvoll dort auch zu bleiben, aber ergibt das Sinn? Bleibst du an einem Standort, grenzt du dein Kundenpotenzial ein. Der Vorteil eines Verkaufsanhängers liegt natürlich in seiner Flexibilität. Du bist also nicht gezwungen, an ein und demselben Standort zu bleiben. Je nach Lage kann es sich also lohnen, den Standplatz für deinen Imbisswagen zu variieren. Aber Achtung, hierfür benötigst du eine Reisegewerbekarte. Außerdem solltest du auch in Betracht ziehen, Streetfood-Festivals zu besuchen. Solche Festivals bieten dir gleich mehrere Vorteile. Du kannst Kontakte mit anderen Imbiss-Betreibern und Foodtruckern knüpfen, dich über aktuelle Trends, News aus der Szene oder weitere Standplätze für Imbisswagen informieren und Inspiration für dein eigenes Konzept sammeln.

Mach deinen Imbiss auffindbar

Ein gut frequentierter Stellplatz alleine ist leider noch keine Umsatzgarantie. Versuche also, so gut es geht auf dich aufmerksam zu machen.

  • Nutze Social Media Kanäle wie Facebook und Instagram, um dich mit deinen Kunden zu vernetzen. So kannst du auch idealerweise über wechselnde Standorte informieren.
  • Trotz Digitalisierung kann es sich nach wie vor lohnen, klassische Anzeigen und Pressearbeit zu nutzen, um die Bekanntheit deines Imbiss zu erhöhen.
  • Nutze Flyer und Plakate in direkter Umgebung. Liegt dein Stellplatz beispielsweise inmitten von Bürokomplexen oder einem Gewerbepark, kannst du selbstverständlich auch direkt vor Ort Flyer verteilen und so potenzielle Kunden auf dich aufmerksam machen.
  • Außerdem kannst du dich auf Plattformen wie Craftplaces anmelden. Bist du hier gelistet, können Kunden dich und deinen Imbisswagen Stellplatz einfacher ausfindig machen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Stellplatz, Publikum und Konzept zueinander passen müssen. Das beste Konzept bringt dir nichts, wenn deine Preisgestaltung nicht zum Publikum passt, oder dir und deinem Imbiss die nötige Bekanntheit fehlt. Es lohnt sich also, Zeit und vielleicht auch Geld in öffentlichkeitswirksame Maßnahmen und Werbung zu investieren. Analysierst du den potenziellen Standort genauestens in Bezug auf Kundschaft, Konkurrenz und Kosten, bist du bereits auf einem guten Weg in Richtung Erfolg. Vergiss aber nicht, alle nötigen Unterlagen und Genehmigungen zusammenzutragen, bevor du mit deinem Imbisswagen an den Start gehst.

Jetzt durchstarten!

Du hast bereits den perfekten Standplatz für dein Streetfood? Gerne beraten wir dich bei der Wahl eines Verkaufsanhängers!

Benjamin
Benjamin

Benjamin, der Autor dieses Beitrags, ist von Beginn an bei BuddyStar dabei und kümmert sich um das Marketing. Der leidenschaftliche Hobbykoch hat eine Vorliebe für Street-Food und reist gerne in ferne Länder, wo er immer wieder neue Food-Kreationen für sich entdeckt.

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